Nikola Hahn veröffentlicht Fachliteratur zu Vernehmung, kriminalistischer Methodik und historischer Kriminalistik.
Im Mittelpunkt stehen Fragen aus der Ermittlungsarbeit: Wie werden Aussagen belastbar erhoben? Wie lässt sich Kriminalistisches Denken methodisch fassen? Und was ist aus älteren kriminalistischen Texten heute noch brauchbar?
Die Veröffentlichungen sind aus Praxis, Lehre und eigener Forschungsarbeit hervorgegangen.
Mit dem Werkzeugkoffer Vernehmung hat Nikola Hahn ein praxisnahes Konzept für professionelle polizeiliche Vernehmungen entwickelt. Ergänzend beleuchtet sie mit Gefährderansprache und Vernehmung einen sensiblen Grenzbereich zwischen Prävention und Strafverfolgung.
Aus der Frage, wie sich kriminalistisches Denken systematisch fassen und für Praxis und Lehre nutzbar machen lässt, entwickelte Nikola Hahn das Modell "KD-Haus".
Historische Kriminalistik gehört für Nikola Hahn nicht an den Rand, sondern an den Anfang fachlicher Arbeit. Mit der kommentierten Neuausgabe von Lothar Philipps Kriminalistische Denklehre erschließt sie eine zentrale historische Quelle und ordnet sie für die heutige Diskussion ein.
Das "Eigenständige Vernehmungsprotokoll für Augenzeugen" (EVA) wurde für eine typische Einsatzsituation entwickelt: Zeugen sind unmittelbar nach einem Ereignis verfügbar, eine ausführliche Vernehmung ist jedoch noch nicht möglich.
Nikola Hahn initiierte und leitete einen praxisorientierten Feldversuch in der hessischen Polizei. Die Veröffentlichung dokumentiert Entwicklung, Durchführung und Ergebnisse des Projekts.
Nikola Hahn war mehr als vier Jahrzehnte in der Polizei tätig, seit 1990 in der Kriminalpolizei. Ihre beruflichen Stationen reichen von Streifendienst und der Ermittlungsarbeit – unter anderem in den Bereichen Wirtschaftskriminalität und Tötungsdelikte – bis zu Lehre, Fortbildung und anwendungsbezogener Forschung.
An der Polizeiakademie Hessen entwickelte sie das Vernehmungskonzept "Werkzeugkoffer Vernehmung", lehrte Kriminalwissenschaften an der Hessischen Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit (HöMS) und verantwortete die Konzeption sowie Koordination vernehmungsbezogener Trainings.
Seit 2025 ist sie Chefredakteurin der Fachzeitschrift DER KRIMINALIST (BDK).
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